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Der Wunschzettel Kapitel 3

22. Dezember 2016


Milo staunt nicht schlecht, als er von seinem Kumpel Paddy erfährt, was alles zu Weihnachten gehört!
Doch schon bald gibt es schlechte Neuigkeiten und die beiden müssen sich schnell etwas einfallen lassen, damit es am heiligen Abend keine böse Überraschung gibt ...

 

Während in den nächsten Tagen das Haus herrlich nach allerlei selbst gebackenen Plätzchen duftete und die Dosenöffner wohl noch so manches zu erledigen hatten, sprangen Milo und Paddy jeden Morgen noch vor dem Fressen ins Wohnzimmer.

Immer aufs Neue erwarteten sie, ihre Wunschzettel, die sie mit soviel Sorgfalt verfasst hatten nun nicht mehr auf der Fensterbank zu finden.

Doch jedes Mal wurden sie enttäuscht: Beide Umschläge lagen unberührt dort!

„Vielleicht hat dieser Postbote Angst vor Hunden?“, fragte Milo an einem Tag.

„Quatsch!“, winkte Paddy ab.

„Oder er weiß nicht, wo wir wohnen?“, überlegte der Schäferhund an einem anderen Morgen.

„Blödsinn!“, knurrte der Kater.

Doch eine Erklärung dafür, dass ihre Briefe nicht abgeholt wurden, hatte auch er nicht.

Hatte das Christkind sie beide womöglich einfach vergessen?

Der zweite und auch der dritte Advent gingen vorüber.

Immer öfter trugen die Dosenöffner schwer bepackte Tüten nach Hause und verschwanden mit Rollen von buntem Geschenkpapier in ihren Zimmern.

Und immer noch lagen die Briefe auf der Fensterbank.

Wie an jedem Sonntag ging es auch am vierten Advent nach einem gemütlichen Frühstück mit dem Auto zu dem riesigen Park am anderen Ende der Stadt.

Nur hier durfte auch Milo, der sonst artig an der Leine den Dosenöffnern folgen musste, mit Paddy nach Herzenslust über eine riesige Wiese tollen.

„Lass uns sehen, ob Jack heute da ist!“, rief der Schäferhund und rannte bereits auf eine Gruppe von Bäumen zu, die etwas ab vom Wegesrand standen.

Paddy folgte rasch, und gemeinsam erreichten sie ihr Ziel.

Während der Kater seine Krallen in die Rinde des größten Baumes hakte und daran kratzte, bellte Milo drei Mal. Dann warteten sie einen Moment, ehe sie das Gleiche noch einmal wiederholten.

Und tatsächlich lugte plötzlich aus einem riesigen Spalt der Kopf eines kleinen Drachen hervor!

Mit großen Augen sah er unter feuerroten Haaren hervor, die keck in die Luft standen. Lustige, gelbe Punkte zierten seinen ansonsten grünen Körper.

„Hallo Jack!“, riefen Milo und Paddy erfreut. „Wo warst du denn die letzten Wochen?“

„Beim Football!“, erklärte der Drache und fügte stolz hinzu: “Ich bin jetzt ein Maskottchen!“

„Cool!“, befanden die Freunde und ließen sich in den nächsten Minuten alles ganz genau erzählen.
Von einem riesigen Spielfeld, von ganz vielen Dosenöffnern, die Jack die Pfote schütteln wollten und von einem großen Feuerwerk!

„Wow!“, seufzte der Schäferhund schließlich. „Das würde ich auch gerne mal sehen.“

Doch Paddy schüttelte unbehaglich den Kopf. Zu viele Dosenöffner und auch noch Raketen, die krachend in die Luft flogen; das war nun wirklich nichts für ihn!

„Und was habt ihr so getrieben?“, erkundigte sich Jack neugierig.

Jetzt konnte Milo endlich erzählen, was er in den vergangenen Wochen alles über Weihnachten erfahren hatte. Doch als er die Wunschzettel erwähnte, seufzte der Drache so tief, dass eine kleine Rauchwolke aus den Nasenlöchern stieg.

„Habt ihr es denn noch nicht gehört?“, fragte er dann.

Die Freunde schüttelten entschieden die Köpfe und spitzten die Ohren.

„Naja“, fuhr Jack fort. „Den Briefboten vom Christkind hat es schwer erwischt! Er liegt mit Husten und Schnupfen im Bett und kann überhaupt nicht fliegen!“

„Waaas?!?“ Entsetzt riss Milo die Augen weit auf und auch Paddy wollte es nicht glauben:

„Heißt das, dieses Jahr gibt es keine Geschenke?!?“

Der Drache nickte traurig. „So sieht es wohl aus“, gab er zu.

„Aber was wird dann aus all den Welpen, die Heiligabend auf das Christkind warten?“, wollte Milo wissen und dachte wohl auch an seinen Wunschzettel.

Jack zog die Schultern hoch und wusste keine Antwort.

Doch Paddy wollte sich damit nicht zufrieden geben!

Nur kurz überlegte er und schlug aufgeregt mit dem Schwanz, ehe er verkündete:

„Ich glaub‘, ich hab da eine Idee!“

 

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